Interview

Chorleiterin Monika Merz schätzt an tonART das angenehme Miteinander ebenso wie die Disziplin. Auch in Zukunft möchte sie mit dem Chor gerne weiter erfolgreich an Leistungssingen teilnehmen.

Monika, wie hat sich der Chor in der Zeit deiner Leitung entwickelt?

Über die Zeit ist die tonART auf 60 Personen angewachsen, davon 25 Männer. Aber nicht nur die Anzahl der Sänger und Sängerinnen, sondern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl ist stetig gewachsen, was aus meiner Sicht auch der guten Teamarbeit und den gemeinsamen Aktivitäten, wie etwa dem Sommerfest, der Jahresabschlussfeier oder der jährlichen Fastnachtsprobe zu verdanken ist. Die Proben sind nach wie vor sehr diszipliniert, dennoch kommt der Humor nie zu kurz. Von der ersten Stunde an war es ein angenehmes Miteinander und das ist es nach wie vor. Dafür bin ich sehr dankbar.
Ich erlebe tonART als eine lebendige und humorvolle Gruppe, die das Bestreben hat, gute Chormusik zu machen. Ich bin sehr stolz, dass tonART Vertrauen in mich und meine Arbeit hat und wir in der Zeit unserer Zusammenarbeit gemeinsam ein gutes musikalisches Niveau erreicht haben.

Warum macht es Spaß, die tonART zu dirigieren

Für mich ist die tonART eine tolle Gemeinschaft. Jeder neue Sänger, jede neue Sängerin wird sehr herzlich und offen aufgenommen. Genauso offen ist jede/r Einzelne für ganz unterschiedlich Literatur aus verschiedenen Genres und auch für meine Arbeit und meine Ideen. Mit viel Engagement sind die Sängerinnen und Sänger bereit, sich stimmlich auszuprobieren und stellen sich immer wieder neuen Herausforderungen, zum Beispiel dem Singen in kleinen Gruppen und Ensembles.
Ich schätze es sehr, dass ich mit der tonART auf einem schönen Niveau Musik machen kann und die Sängerinnen und Sänger Spaß daran haben, anspruchsvolle Literatur, hautsächlich a cappella, mitzugestalten.

Was möchtest du für den Chor/mit dem Chor in Zukunft erreichen und wie?

Es macht mir Freude, mit der tonART interessante und außergewöhnliche Konzert zu gestalten, auch mit Musikgruppen aus unterschiedlichen Genres. Ich wünsche mir, dass Freunschafts- und Begegnungskonzerte sowie Konzertreisen ins In- und Ausland weiterhin stattfinden. Auch Benefizveranstaltungen und die Förderung des kulturellen Lebens in Rheinhessen und Umgebung sollen dabei keinesfalls zu kurz kommen.
Ich möchte weiterhin am Chorklang und am Ausgleich der Stimmen arbeiten und in der Auswahl der Literatur genauso vielfältig bleiben wie bisher. In diesem Rahmen wünsche ich mir, dass wir auch weiterhin erfolgreich an Leistungssingen teilnehmen und uns als Kultur- und Musikbotschafter Rheinhessens einen Namen machen.

Das Interview führte Anke Gersie (Stand 2015)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen