2003 Internationaler Chorwettbewerb in Verona

 

Silber für tonArt Schwabenheim-Saulheim  

Die 33 Sängerinnen und Sänger vom Chor „TonArt Schwabenheim-Saulheim“ überzeugten unter ihrem Dirigenten Manfred Bender die international besetzte Jury in Verona. Der Chor darf sich nach seiner ersten Teilnahme an einem  Chorwettbewerb überhaupt über einen Preis in Silber in der Klasse „Folklore“ freuen. 

veronaplakatDas 14. „Concorso Internazionale di Canto Corale“, der 14. internationale Chorwettbewerb in Verona näherte sich seinem Höhepunkt: der Bekanntgabe der Platzierungen. Im Parkett und den Logen der drei Rängen des Philharmonischen Theaters stieg die Spannung. Rund 1300 Sängerinnen und Sängern 38 verschiedener Chöre aus 19 Nationen warteten auf die Ergebnisse, darunter „TonArt Schwabenheim-Saulheim“.  Am Bühnenrand warten auf zwei Tischen nebeneinander aufgereiht  kleine und größere Pokale darauf, übergeben zu werden. Nach den offiziellen Danksagungen war es  soweit. Nacheinander wurden viele Chorvertreter aufgerufen, erhielten eine Urkunde, die ihre Teilnahme bescheinigte, andere einen Bronze- oder Silberpokal. Der Name „TonArt“ fiel nicht. Dann, als fast alle Silberpokale bereits vergeben waren,  fiel er  - endlich. Der Chor mit jungen und junggebliebenen Sängern, der unter der Leitung seines Dirigenten Manfred Bender in der Sparte „Folklore“ das erste Mal überhaupt an einem Wettbewerb teilgenommen hatte, darf sich über die Wertung „buono“ (sehr gut) in den oberen zwanzig Prozent des Wertungsbereichs freuen. Und das taten sie auch. Denn mit dieser Leistung übertrafen sie ihre eigenen Erwartungen und die von Manfred Bender bei weitem. Die Wertung zeigte nicht nur, dass alle Chorleute mit Begeisterung singen und proben, sie bestätigt auch die Arbeit des Dirigenten. Und: sie spornt die Truppe mit dem intensiven Gemeinschaftsgeist an. Denn: der junge Chor gefiel nicht nur in der Auswahl der Stücke, die Schlaglichter auf fünf Jahrhunderte Chormusik warfen, sondern auch im homogenen Chorklang und Ausdruck.

Einen Goldpokal und damit ein „ausgezeichnet“ erhielten in allen vier ausgeschriebenen Kategorien nur die High-School und College-Chöre aus den USA und Australien. In den Kostproben am Ende der Preisverleihung zeigten sie, wie Chormusik klingt, wenn tägliche Singen als Unterrichtsfach auf dem Plan steht. Nämlich duftig, transparent und tänzerisch leicht in italienischer Renaissance-Musik  und zupackend intensiv in der gelebten Welt der Spirituals und Gospels. All dies verpackten sie zudem in eine ansprechende Chorchoreografie.

Der internationale Chorwettbewerb in Italien bot den „TonArt’lern“ noch mehr:     den von allen Teilnehmern in der Arena von Verona gemeinsam gesungenen Gefangenenchor aus Verdis „Nabucco“,  vier Nächte in einem schönen Hotel direkt am Gardasee in Bardolino, für Interessierte einen Ausflug nach Venedig, das Flair von Verona, gewürzt mit einer gehörigen Portion italienischer Lebensart. Denn an zwei Abenden gab der Chor Konzerte. Das erste Mal musizierten sie zusammen mit dem italienischen Männerchor „Monte Lessini“ und dem Kroatischen Männer-Ensemble „Klapa Kadena“ in der Kirche von Lazise. Am Samstagabend gastierten sie dann in der Schwabenheimer Partnergemeinde Minerbe. Beide Abende mündeten bei Gaumengenüssen aller Art  in fröhliche Gesänge.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

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